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"Mond-Milch" was sie kann und wie sie uns in einem stressigen Alltag unterstützt

Hast du ein Abendritual, mit dem du dich nach der Arbeit oder Terminen beim nach Hause kommen entspannst? Dich wieder mit dir, deinem Körper, deiner Energie und deinem Wohlbefinden verbindest? Neben Achtsamkeitsübungen, Yoga, Spaziergängen im Wald oder in der Natur, Musik machen (Instrument oder singen), kreativ sein oder Meditation können uns auch wohltuende Rituale in unserer Küche wieder ganz bei uns ankommen lassen. Die sogenannte "Mond-Milch" ist neben der bekannteren "Goldenen-Milch" eine weitere Möglichkeit hierfür.


Beides stammt aus der indischen Gesundheitslehre, dem Ayurveda, "Mond-Milch" (Moonmilk) ist ein pflanzliches Entspannungsgetränkt, was für uns gerade vor dem Einschlafen förderlich ist. Bereits seit über tausend Jahren wird in Südasien (vor allem in Indien) die traditionelle Heilkunst Ayurveda praktiziert.


Die indische Gesundheitslehre und Heilkunst hat es zum Ziel, den Körper und Geist auf natürliche Weise beim Entgiften zu unterstützen. Schlussendlich soll unsere Lebensenergie, "Chi" genannt, wieder in den Einklang gebracht werden, wodurch wir uns wohler und mehr bei uns fühlen. Die ayurvedische Heilkunde ist ein 5000 Jahre altes Heilungssystem. Sie steht für das Wissen vom Leben und legt überwiegend den Fokus darauf, den Körper zu entgiften und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Der Fokus der ayurvedischen Lehre liegt darauf, Ungleichgewichte immer wieder auszubalancieren, um Wohlbefinden zu generieren.


Ayurveda ist ein ganzheitliches Konzept, dieses viele natürliche pflanzliche Heilmittel, wie z.B. Gewürze, Kräuter, Wurzeln und Pflanzen beinhaltet.


Du hast einen stressigen und langen Tag gehabt oder Probleme beim Einschlafen und das Runterkommen fällt dir eher schwer? Stress ist an und für sich nicht immer schlecht, jedoch ist chronischer Stress etwas anderes. „Eine anhaltende Stressreaktion aus ökologischen und sozialen Gründen kann zur Entwicklung komplizierter Gesundheitsprobleme wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Depressionen, Panikattacken, Gedächtnis- und Kognitionseinschränkungen, Verdauungsprobleme, Müdigkeitssyndrom und Autoimmunerkrankungen beitragen“, laut indischer Forscher. Dann kann die Mond-Milch ein beruhigendes und zugleich entspannendes Getränk am Abend für dich sein. Ein wunderbares leckeres Einschlafritual, mit dem du deinen Tag mit einer ganz neuen Entspannung ausklingen lassen kannst.


Mond-Milch ist also ein Getränk, was vor dem Schlafengehen zubereitet wird, dabei handelt es sich um pflanzliche wohltuende Zutaten. Im Zusammenhand mit der Mond-Mich steht vor allem die immer mehr bekannt werdende Pflanze Ashwagandha, die sogenannte "Schlafbeere".


Im dem traditionellen Ayurveda wird Ashwagandha auf verschiedenste und vielfältige Weise angewendet. Zu den traditionellen Einsatzgebieten gehören:

  • Ein- und Durchschlafschwierigkeiten

  • Unfruchtbarkeit

  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen

  • Angstzuständen

Dazu und auch wann du Ashwagandha nicht verwenden solltest, später noch einmal mehr.


Woher kommt denn nun der Name "Mond-Milch"?


Der Name der "Mond-Milch" wird an die "Goldene-Milch" angelehnt , die Bezeichnung Mond sagt aus, das es sich hierbei um ein Getränk handelt, was einen besseren Schlaf fördert und verbessern kann.


Wie und warum wirkt "Mond-Milch"?


Die Besondere Wirkung der Mond-Milch wird den in den verwendeten Adaptogenen zugesprochen. Adaptogene sind Heilpflanzen, die unserem Körper bei der Anpassungsfähigkeit gegenüber Stress unterstützen, sie bringen uns mit ihren Inhaltsstoffen zurück in die Balance und wirken besonders ausgleichend, entspannend und stärkend. Sie sorgen für einen ausgleichenden Effekt im Körper. Als Adaptogene gelten z.B. Ashwagandha, Reishi (Vitalpilz), Ingwer, Maca, Kurkuma, Moringa Rosenwurz und Ginseng, sie helfen Stress im Körper abzubauen und uns zu entspannen.




Rezept "Mond-Milch"

250 ml Pflanzendrink z.B. Mandel, Hafer, Soja oder Cashewkernmilch


1 TL Ashwagandha

1 TL Lavendelblüten

0,3 TL Kurkuma

1 Msp. Zimt (Ceylon-Zimt)

1 Prise v. Vanilleschote

1 TL Ahornsirup oder (Manuka-) Honig


Du kannst auch Gewürze wie Muskat oder Kardamom als Prise dazu wählen. Hier gibt es unterschiedliche Kombinationen.


Zubereitung:

  1. Die Milch (wahlweise mit ein wenig Lavendelblüten) in einem kleinen Topf leicht erhitzen, jedoch nicht kochen.

  2. Ashwagandha, Zimt, Kurkuma und Vanille hineingeben, den Topf vom Herd nehmen und umrühren. Im Anschluss durch ein Sieb in eine Tasse geben.

  3. Zum Abschluss mit Blüten, Zimt und nach Wahl mit Honig oder Ahornsirup verfeinern.

Warum Mond-Milch so entspannend wirkt?

Zimt und Muskatnuss haben eine beruhigende Wirkung und Kurkuma ist insbesondere wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung beliebt.

Ashwagandha ist in Deutschland auch als Schlafbeere, Winterkirsche oder „Indischer Ginseng“ bekannt und als Pulver oder Kapseln erhältlich. (suche nach einem hochwertigen Produkt, achte beim Kauf in jedem Fall auf Bio-Qualität)


Der Name der Pflanze "Ashwagandha" stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie: Geruch des Pferdes, da das Pulver der Wurzel nach Pferd duftet. Die Ashwagandha-Beerensträucher werden ca. 90 bis 180 cm hoch und tragen leuchtend rote Früchte. Obwohl die Pflanze im deutschen in Schlafbeere übersetzt wird, sind es nicht die Früchte die verwendet werden sondern die Blätter und die Wurzeln.

  • Ashwagandha senkt den Stresshormonspiegel

  • wirkt kräftigend, ausgleichend und beruhigend.

  • fördert einen gesunden Schlaf, macht aber tagsüber nicht müde

  • entzündungshemmend, antioxidativ

  • abwehrstärkend & gedächtnisfördernd

Du kannst Ashwagandha z.B. auch als Pulverform mit in dem Smoothie, in die Bowl oder einen Shake verwenden.


Wenn du Abends zu einer Tasse "Mond-Milch" greifst unterstützt uns außerdem bspw. Hafer-, Cashew- oder Sojamilch mit der Aminosäure L-Tryptophan dabei, mehr von unserem sog. "Schlafhormon" Melatonin zu bilden. Denn L-Tryptophan wird von unserem Körper benötigt um genügend Melatonin zu bilden.


Laut ayurvedischen Lehre fördert Ashwagandha nicht nur nur den natürlichen Schlaf, sondern soll auch zu einer verbesserten Konzentration beitragen.


Ashwagandha wird eine:

  • schlaffördernde

  • angstlösende

  • durchblutungsfördernde

  • endstressende bzw. immunfördernde

Wirkung zugeschrieben. Es kann gerade durch die enthaltenden Adaptogene gegen Stress wirken, indem es unsere Stressresistenz fördert, beruhigend auf unser Nervensystem wirkt sowie eine positive Wirkung auf unseren Hormonhaushalt hat. Es hilft also dem Körper sich besser an Stresssituationen anzupassen. Nach der indischen Gesundheitslehre hält es somit unser Nervensystem in Balance und sorgt für einen ruhigen Geist. Des Weiteren soll Ashwagandha eine Erhöhung von Muskelmasse, Kraft, Ausdauer und Energie fördern, den Blutdruck senken sowie Blutzuckerwerte reduzieren können.


In einer sog. Doppelblind-Studie nahmen 98 Personen zweimal täglich 125 mg oder 250 mg Ashwagandha ein.

(Ashwagandha in der Studie beschrieben als =Withania somnifera extract)


Ziel der Studie war es, die Reduktion von stressabhängigen Parametern. Und genau dieses Ziel trat schlussendlich ein: Die Entzündungswerte im Blut der ProbandenInnen sanken – ebenso wie der Puls und der Blutdruck. Die Studie ist deshalb so interessant und nennenswert, da es in dieser nicht nur um das subjektive Stressempfinden, sondern um "handfeste" körperliche Auswirkungen von Stress auf den Körper (die Zellen) ging.


Eine weitere Studie in der 64 Personen über 2 Monate täglich 2x 300 mg hoch konzentriertes Ashwagandha nahmen, zeigte eine Reduktion der Stressfaktoren. Sprich sie wurden resistenter. Die ProbandenInnen fühlten sich also weniger gestresst, auch Anzeichen für Depression und Ängste gingen zurück.



Wann solltest du Ashwagandha nicht verwenden


Ashwagandha sollte nicht in der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen werden. Falls du vom Arzt verschriebene Medikamente einnimmst, solltest du vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln immer erst in eine Absprache mit deinem Arzt, Ernährungsberater etc. gehen. Denn in bestimmten Kombinationen mit Medikamenten kann es z.B. zu einer Schläfrigkeit kommen.


Von Herzen, viel Gesundheit für dich!


Wenn du dir Unterstützung durch ein Coaching wünschst, mit stressigeren Situationen neu umzugehen, begleite ich dich sehr gerne.


Romina



Dieser Artikel ersetzt keine Ernährungsberatung. Es dient als ein guter Ratschlag zur Ernährung, jeder Körper ist individuell, du solltest deine Ernährung daher bei Unverträglichkeiten, Allergien oder Krankheiten immer mit einem ausgebildeten & anerkannten Facharzt abklären lassen. Der Artikel soll in keiner Weise Vollständigkeit abzielen, informiere dich stetig selbst über Nahrungsergänzungsmittel bevor du diese in deine Ernährung integrierst.







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