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Tag der seelischen und psychischen Gesundheit - Spüre wieder mehr die Verbindung zu deiner Seele



Seit dem Jahr 2010 ruft das "Aktionsbündnis Seelische Gesundheit" rund um den 10. Oktober deutschlandweit zur "Bundesweiten Woche der Seelischen Gesundheit" auf.


Auch ich möchte daher mit diesem Blogartikel zu der Bundesweiten Woche der seelischen Gesundheit beitragen.


Diese Woche hat zum Ziel, das in unserer Gesellschaft, das Verständnis für die Situation von Menschen mit einer psychischen Erkrankung zu vergrößern und über Folgen aufzuklären.

Es sollen Berührungsängste abgebaut werden und Betroffene und Angehörige aktiv eingebunden werden. Mehr dazu findest du unter: https://aktionswoche.seelischegesundheit.net. (unbezahlte Werbung)


Unsere psychische Gesundheit beeinflusst all unseren Lebensbereiche. Sie ist bildlich gesprochen die Wurzel die die größten Auswirkungen z.B. auf unser glücklich sein hat, auf unsere Fähigkeit, gesunde Beziehungen einzugehen sowie diese aufrechtzuerhalten und auf die Möglichkeit, ein gesundes Leben zu führen.


Psychische Beschwerden zählen heute mit zu dem häufigsten Ursachen von Fehlzeiten am Arbeitsplatz. Ganz besonders Angststörungen und oder Depressionen machen viele Menschen das Leben schwerer.


Mit dem heutigen Artikel möchte ich dich inspirieren, auf deine mentale Gesundheit zu achten. Du erhältst am Ende des Artikels Fragen die dich dabei unterstützen herauszufinden wie sehr du die Verbindung zu deiner Seele lebst und was dir wirklich wichtig in deinem Leben ist.


Warum es wichtig ist, das du dich regelmäßig um deine mentale und seelische Gesundheit kümmerst? 4 Gründe:


1. Deine mentale und körperliche Gesundheit stehen ständig in Wechselwirkung miteinander.


Die mentale und körperliche Ebene, stehen in enger Verbindung und Kommunikation zu einander. Viele wissenschaftliche Studien, belegen, dass unser psychisches Wohlbefinden in einem engem Zusammenhang mit unserer physischen Gesundheit steht. Chronischer Stress trägt dazu bei, unser Immunsystem zu schwächen. Dieser entsteht ebenso, wenn wir unseren Fokus auf z.B. überwiegend negative Gedanken wie Sorgen und Ängste lenken oder diese unterbewusst nicht loslassen können. Wir werden somit auch anfälliger für Krankheiten. Auch und insbesondere unsere Ernährung hat viel mit unserer psychischen Gesundheit zu tun. Unser Darm und unser Hirn stehen im ständigen Austausch miteinander. Unsere Darmbakterien und unsere Darmgesundheit tragen in hohem Maße dazu bei, wie es uns psychisch geht.


Wusstest du z.B. das 95% deines Serotonin-Hormons (sog. „Glückshormon) im Darm gebildet werden?!


2. Deine mentale Gesundheit wirkt auf deine emotionale Gesundheit.


Mental gesund zu sein bedeutet nicht, rund um die Uhr glücklich zu sein. Zu jedem gesunden und glücklichen Leben gehören alle Gefühle. Und genau darum geht es. Die Annahme aller Gefühle auf mentaler Ebene und die Fähigkeit mit diesen umzugehen und diese zu fühlen und wieder ziehen lassen zu können. Es bedeutet, emotional ausgeglichen zu leben und mit belastenden Emotionen einen besseren Umgang zu erlernen und diese regulieren zu können. Dabei dürfen wir wieder mehr lernen, Gefühle zu kommunizieren und bewusst in sich selbst hinein zu fühlen. Einfach wertfrei wahrnehmen. Wir erkennen hierdurch unsere Bedürfnisse und was wir selbst in diesem Moment besonders brauchen. Ganz besonders, welche liebevollen Worte von uns selbst uns jetzt gerade gut tun.


„Du kannst andere Menschen nicht verändern, du kannst jedoch die Beziehung zu dir selbst verändern und entscheiden mit welchen Menschen du dich die meiste Zeit umgibst.“


3. Unsere Mentale Gesundheit spielt eine entscheidende Rolle in all unseren Beziehungen.


Wenn wir uns mit unserer mentalen Gesundheit beschäftigen, also auch mit ungefühlten oder unterdrückten Emotionen, hat dies immer eine Wirkung auf die Beziehung zu uns selbst und auch auf die Beziehungen um uns herum. Es kann sich dabei um eine partnerschaftliche, freundschaftliche oder berufliche Beziehung handeln. Wie wir mit uns selbst im Inneren sprechen und umgehen, ja sogar wie wir gelernt haben zu denken oder über uns zu glauben, wirkt sich in unserer Kommunikation zu uns selbst und zu unserer Umwelt aus. Vor allem spielen tiefe unterbewusste Glaubenssätze eine Rolle dabei, welche Gefühle wir empfinden. Ob wir Situationen aus der Vergangenheit z.B. durch Vergebungsrituale geheilt haben oder nicht, beeinflusst unsere Beziehungen, zu uns selbst und zu anderen. Vergebung ist ein Tool, was wir für unseren Seelenfrieden nutzen. Wir können dabei uns selbst sowie auch anderen vergeben. Es erzeugt in unserem System geistig sowie körperlich (hormonell) Ruhe und Frieden. Wir stärken so unser Immunsystem und erschaffen somit mehr Frieden und Liebe in jeder Art von Beziehung. Gesunde Beziehungen und Verbindungen sind essentiell für unsere mentale Gesundheit.


4. Wenn wir mental unausgeglichen sind, wirkt sich dies auf unsere Lebensqualität aus.


Wir entwickeln Gedanken und ungesunde Handlungsmuster die uns im Übermaße und auf lange Sicht nicht gut tun. Unser Körper besitzt Selbstheilungskräfte, wenn wir jedoch über einen längeren Zeitraum einem Lifestyle nachgehen, der zu wenig gesunde Nährstoffe beinhaltet, zu wenig Bewegung oder auch zu exzessiven Sport enthält, durch zu viel Druck und Stress durch z.B. Perfektionismus oder Optimierungsgedanke geprägt ist, entsteht in unserem Geist und Körper ein Ungleichgewicht. Wir sind aus der Balance, was uns auf Dauer krank machen kann. Daher ist es wichtig, das wir auf unseren Körper sowie Geist hören. Das können wir erreichen, wenn wir rein fühlen, was für uns selbst gerade das beste ist, unabhängig von tief liegenderen negativen Glaubenssätzen. Hier gibt es viele verschiedene Methoden, Tools und Untersützungsmöglichkeiten, wie wir unsere unterbewussten Gedankenmuster herausfinden und verändern können, um in unser gesundes Leben und unsere Balance zu kommen.


Der Blick auf unsere mentale Gesundheit ist von hoher Wichtigkeit. Uns Zeit zu nehmen in der wir Innehalten, uns erholen, Pausen machen und reflektieren. In dieser Zeit können wir uns bewusst Fragen beantworten, ansonsten könnte es passieren, dass wir eines Tages „aufwachen“ und fest stellen, dass wir uns „verrannt“ haben.


Dann realisieren wir vielleicht, dass wir in Jobs gelandet sind, die wir vielleicht garnicht so sehr lieben, für diese endlos viel Lebenszeit aufgeopfert haben, da wir innere Glaubenssätze z.B. über Perfektionismus und/oder wie wir zu sein haben, in Dauerschleife abgespielt haben. Ja vielleicht haben wir dadurch unsere Gesundheit vernachlässigt und einen Lebensstil geführt, der uns nicht gesund hält.


Dann ist der Punkt erreicht, an dem uns klar wird, dass die Jahre ins Land gezogen sind, ohne dass wir bewusst das Leben gelebt haben, wonach sich unsere Seele sehnt. Ein Leben, mit unseren persönlichen Zielen, mit Freude und erfüllten Erlebnissen.


Ich möchte dich mit diesem Artikel dazu inspirieren öfters in Verbindung zu dir selbst zu gehen. Unzufriedenheit als ein Signal, als eine Botschaft für dich wahrzunehmen und mit deinen Gefühlen zu arbeiten. Phasen der Unzufriedenheit sind ein normaler Bestandteil des Lebens, natürlich ist kein Mensch auf der Welt dauerhaft glücklich, dennoch können wir uns die eigene Unzufriedenheit oft nicht eingestehen. Wir erwarten von uns, dass wir funktionieren und ignorieren dabei oft die Botschaften der Seele.


Viele Menschen lenken sich ab und halten sich beschäftigt, um nicht zu bemerken, was im Innen vorgeht oder aus der Angst heraus die Emotionen nicht halten zu können, die in der Ruhe und des Innehaltens hochkommen könnten. Doch alleine wenn wir das beobachten, ist es wichtig Gefühle hochkommen zu lassen. Denn wir haben sie dann an einem bestimmten Punkt in unserem Leben unterdrückt und halten sie somit in unserem Körper fest. Dies kann sich irgendwann, wenn unser System durch unterschiedlichste ungesündere Einflüsse aus der Balance gerät, auf körperlicher oder mentaler Ebene äußern.


Man könnte sagen, dass manche Menschen sich also davor fürchten sich selbst zu begegnen. Doch warum sollten wir uns davor fürchten?


„Willst du deinen Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen.“ (PLATON)

All die Gedanken, all die Gefühle gehören zu uns. All unser Schmerz, all unsere Ängste sowie Sorgen geben uns Hinweise darauf, was uns wirklich wichtig ist. Natürlich sind sie nicht real, denn diese Gedankenkonstrukte befinden sich in der Zukunft. Dennoch sind sie Botschafter und wenn wir in die liebevolle Annahme von ihnen kommen, können wir sie fliessen lassen und sie ziehen schneller vorbei als wir uns dies vorstellen können. Wir können unseren Fokus neu ausrichten und gelangen wieder zu mehr Energie.


Wie können wir also wieder die Verbindung zu unserer Seele mehr spüren?


Im Anschluss habe ich ein paar Fragen für dich zusammen gestellt, die du dir in einer ruhigen Zeit der Selbstreflexion beantworten kannst, um wieder mehr ein Schritt in die Verbindung zu dir selbst zu kommen.


Erkenne dich selbst:


Dies sind Fragen, bei denen du herausfindest, wie es dir -jetzt- gerade geht:


  • Was fühle ich gerade?

  • Wie geht es mir wirklich?

  • Bin ich glücklich?

  • Warum tue ich, was ich tue?

  • Bin ich noch auf meinem Weg?

  • Was hat mich mein Leben bis jetzt gelehrt? Welche Stärken und Fähigkeiten habe ich gewonnen?

  • Welche Erkenntnisse habe ich gesammelt?


Fragen, um deine Wünsche und Ziele zu entdecken (aufzudecken) und die Erkenntnis darüber, ob du mit deiner Seele im Einklang lebst:


  • Wie sieht mein idealer Tag aus?

  • Was würde ich tun, wenn ich ab heute nicht mehr arbeiten gehen müsste?

  • Mit wem würde ich gerne tauschen und warum?

  • Was macht mir Freude/ was macht mich glücklich?

  • Was würde ich tun, wenn ich auf niemanden Rücksicht nehmen müsste?

  • Was will ich im Leben erschaffen, gesehen oder erlebt haben?

  • Was war die beste Entscheidung die ich je getroffen habe?

  • Wenn mir eine Elfe drei Wünsche erfüllen würde, was würde ich mir wünschen?

  • Woran sollen Menschen sich erinnern, wenn ich nicht mehr da bin?

  • Was würde ich tun, wenn ich nicht scheitern könnte?


Tipp: Erstelle eine Liste mit all den Dingen, die dir Freude machen, die deine Augen zum Strahlen bringt und die dir Kraft und Energie schenken.

Schaue nach Möglichkeiten, diese Tätigkeiten in deiner Woche unterzubringen. Keine Zeit ist keine Ausrede! Überprüfe hier deine Glaubenssätze!


„Es ist nie zu spät, der zu werden, der du hättest sein können!“ (George Eliot)

Und vor allem ist es nie zu spät WIEDER der Mensch zu werden, der du schon längst ohne die erlernten negativen gesellschaftlichen oder erzieherischen Muster und Glaubenssätze, im Herzen bereits bist!


Pure Liebe für dich!


Von Herzen,

Romina



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